Umfassender Leitfaden zu Betten: Struktur, Bettarten und Fachbegriffe

Umfassender Leitfaden zu Betten: Struktur, Bettarten und Fachbegriffe

Von der Art der Konstruktion bis hin zu Begriffen wie Einlegetiefe, Steghöhe und Härtegrad - in diesem umfassenden Leitfaden zum Thema Betten erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.
Zurück zum Blog

Betten Fachbegriffe

Die Elemente eines Bettes detailliert erklärt

Topper

Der Topper oder die obere Auflage eines Bettes spielt eine wesentliche Rolle im Boxspringbettsystem. Die dünnen Matratzen können aus verschiedenen Materialien wie Kaltschaum oder Klimalatex bestehen. Ihre primäre Funktion besteht darin, die beiden Federkernmatratzen und den Matratzenspalt zu bedecken, um einen erhöhten Liegekomfort zu gewährleisten und die darunter liegenden Matratzen zu schützen.

Mittelteil

Der Mittelteil eines Boxspringbettes besteht üblicherweise aus einer Federkernmatratze mit einer äußeren Polsterung aus Schaumstoff wie Kaltschaum. Dabei kann zwischen Taschen- und Bonellfedern unterschieden werden, die jeweils unterschiedliche Qualitäten aufweisen.

Unterbau

Im Boxspringbettsystem ersetzt eine Unterbox den bei herkömmlichen Betten verwendeten Lattenrost. Wie der Mittelteil ist auch die Unterbox mit einem Federkern ausgestattet, der äußerlich gepolstert und innerlich mit Bonell- oder Taschenfedern ausgestattet ist.

Füße

Die Füße des Bettes können in verschiedenen Designs und Materialien gefertigt sein und tragen maßgeblich zur ästhetischen Darstellung des gesamten Betts bei.

Kopf- und Fußteil

Das Kopf- und Fußteil sind ebenfalls wichtige Elemente eines Bettes. Bei modernen Betten kann das Kopfteil abnehmbar oder sogar nicht vorhanden sein.

Seitenteile

Die Seitenteile eines herkömmlichen Bettes sind ein essenzieller Teil des Bettrahmens, und halten die Matratze in Position.

Nebenmöbel

Neben dem Bett können auch Nachttische oder Kleiderschränke Teil des Schlafzimmerambientes sein und zur Gesamtoptik beitragen.

Bettarten

Bettenarten im Überblick

Eine Frau streckt sich nach dem Aufstehen in Ihrem Bett. Sie trägt ein graues Top.

Babybett

Den Anfang bildet in der Regel das Babybett, das sich durch seine robuste und sichere Konstruktion auszeichnet. Die hohe Priorität liegt hierbei auf der Sicherheit des Kindes. In den meisten Fällen bietet sich hier die Wahl zwischen einer liebevoll gestalteten Wiege und einem praktischen Gitterbett. Beide Varianten sind sorgfältig darauf ausgelegt, den kleinen Bewohnern ein Höchstmaß an Schutz zu bieten. Sie verhindern, dass das Baby unbeaufsichtigt aus dem Bett klettern und auf Erkundungstour gehen kann.

Kinderbett

Im Anschluss daran steht das Kinderbett, das sich an die Bedürfnisse von Kindern anpasst, die bereits eigenständig aufstehen und herumlaufen können. Hierbei trifft funktionale Praktikabilität auf cocooning und spielerische Aspekte. Gerade diese Betten sind oft so konzipiert, dass sie nicht nur als Schlafstätte, sondern auch als Spielplatz im Kinderzimmer dienen können. Sie laden dazu ein, den Tag mit Spiel und Spaß zu verbringen und abends in ein kuscheliges Nest zu sinken.

Einzelbett

Das Einzelbett präsentiert sich als ideale Schlafstätte für Jugendliche und Erwachsene, die über ein kleineres Schlafzimmer verfügen. Es bietet ausreichend Platz für eine Person und lässt sich hervorragend in kleinere Räume integrieren. Ob in schlichtem Design oder fantasievoller Gestaltung, das Einzelbett ist ein multifunktionales Möbelstück, das sich den persönlichen Bedürfnissen und Stilpräferenzen anpassen lässt.

Doppelbett

Sobald die Breite eines Bettes 140 cm überschreitet, spricht man von einem Doppelbett. Es eignet sich ideal für Paare oder Einzelpersonen, die sich mehr Platz im Bett wünschen. Bei der Ausführung des Doppelbetts kann zwischen Einzel- und Doppelmatratze gewählt werden. Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile und sollten je nach individuellen Schlafvorlieben und ergonomischen Anforderungen ausgewählt werden. Ein Doppelbett besticht durch seine Großzügigkeit und bietet den Komfort, sich nach Belieben ausstrecken zu können.

Bettarten

Bettenarten nach Konstruktion

Ein frischgemachtes Bett. Eine Nachtischlampe brennt.

Bettsofa oder Schlafsofa

Das Bettsofa ist vielmehr als nur ein einfacher Begleiter in Ihrem Haus. Es handelt sich dabei um ein wahres Multitalent, das Ihnen mehr Raum und Flexibilität in Ihrem Wohnzimmer oder Gästezimmer ermöglicht. Bei einem Überraschungsbesuch oder einer ungeplanten Übernachtung kann das Sofa im Handumdrehen in eine zusätzliche Schlafgelegenheit für ein bis zwei Personen umgewandelt werden.

Tagesbett

Das Tagesbett bietet eine temporäre Schlafgelegenheit, die beispielsweise für kurze Erholungspausen, ein kleines Nickerchen oder den gemütlichen Mittagsschlaf genutzt wird. Es befindet sich üblicherweise nicht im Schlafzimmer, sondern in zentralen Wohnbereichen und trägt zur Gemütlichkeit des Raumes bei.

Futonbett

Ein Futonbett ist ein Bett mit einer ausgesprochen niedrigen Rahmenhöhe, das an die traditionelle japanische Schlafkultur erinnert. In Japan bezeichnet "Futon" eine Schlafstätte, die sich normalerweise direkt auf dem Boden befindet. Das westliche Futonbett greift dieses Konzept auf und ermöglicht ein bodennahes Schlafen, das dem Nutzer ein besonderes Schlaferlebnis verspricht.

Schwebebett

Ein Schwebebett ist, entgegen seiner Bezeichnung, kein im Raum schwebendes Möbelstück. Es handelt sich vielmehr um ein Bett, dessen Konstruktion so ausgelegt ist, dass der Unterbau hinter dem Bettrahmen verborgen ist. Dies verleiht dem Bett einen scheinbar schwebenden Effekt, der einen modernen und minimalistischen Eindruck erzeugt.

Stauraumbett

Ein Stauraumbett sticht durch seine cleveren Bettkästen hervor, die unter dem Bett hervorgezogen werden können. Diese bieten ausreichend Platz, um Bettwäsche, Kleidung oder andere Gegenstände platzsparend und ordentlich zu verstauen. So bleibt der Raum unter dem Bett nicht ungenutzt und trägt zur Ordnung und Übersicht im Schlafzimmer bei.

Bett mit Komforthöhe

Ein Bett in Komforthöhe ist ein Bett, das eine Liegehöhe von über 50 cm aufweist. Die erhöhte Matratze erleichtert nicht nur älteren Menschen und Menschen mit Rückenproblemen den Ein- und Ausstieg aus dem Bett, sondern bietet auch einen besonderen Komfort für all jene, die eine aufrechte Sitzposition am Bett schätzen.

Wasserbett

Ein Wasserbett ist gekennzeichnet durch eine mit Wasser gefüllte Matratze. Es verspricht einen hohen Liegekomfort und kann zusätzlich beheizt werden, was insbesondere an kalten Wintertagen einen zusätzlichen Luxus darstellt.

Boxspringbett

Das Boxspringbett unterscheidet sich durch seinen besonderen Aufbau von dem klassischen Bett. Statt eines Lattenrostes bildet eine gefederte Box die Grundlage für den Unterbau. Darüber liegen eine weitere Matratze und ein Topper. Diese mehrschichtige Konstruktion sorgt für ein ausgewogenes und komfortables Liegegefühl.

Himmelbett

Ein Himmelbett zeichnet sich durch seine vier verlängerten Bettpfosten aus, die in etwa zwei Metern Höhe miteinander verbunden sind und einen Rahmen um das Bett bilden. Dieses Design strahlt eine besondere Gemütlichkeit aus und schafft einen privaten Bereich innerhalb des Schlafzimmers. Auf Wunsch können die Pfosten auch mit Vorhängen verhangen werden, um zusätzlichen Sichtschutz zu bieten und die Liegefläche abzudunkeln.

Spielbett

Das Spielbett ist ein Bett für Kinder, das neben seiner Funktion als Schlafstätte auch mit verschiedenen spielerischen Elementen ausgestattet ist. Ein Spielbett könnte zum Beispiel als aufregendes Piratenschiff oder als lustiges Haus gestaltet sein, an dem die Kinder tagsüber klettern und spielen können und das abends zu einem gemütlichen Ort für süße Träume wird.